Page 46 - Peugeot ImpressYourself 2019 01
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Drohnen geben Schauspielern Freiheit, weil die Technik am Set weniger wird. Eine Herausforderung sind sie trotzdem
Sie sind eine der meistbeschäftigten deutschen Schau- spielerinnen. Was bringt das neue Jahr?
Ich bin sehr glücklich darüber, dass Anfang 2019 meine letzte Folge „Winterlicht“ der Usedom-Krimis ausgestrahlt wurde und auch der Zweiteiler „Bier Royal“, den Oliver Berben produziert hat. Dann habe ich in der sechsteiligen Net ix-Serie „Skylines“, die in Frankfurt spielt, eine Ne- benrolle als Geschäftsführerin eines Musiklabels, und seit Februar geht es mit „Sarah Kohr“ weiter. Darauf freue ich mich besonders.
Was ist für Sie das Besondere an dieser Rolle?
Sie ist für mich maßgeschneidert, weil sie sich von anderen Ermittlerinnen abhebt. Ich liebe die Kampfszenen und die Stunts, die ich fast alle selbst mache. Nicht nur schauspie- lerisch, sondern auch körperlich an meine Grenzen zu kommen, ist eine tolle Herausforderung.
„Ich liebe die Kampfszenen
selbst mache“
und die Stunts, die ich fast alle
... bei der Sie sich auch mal ein blaues Auge einhandeln, das wir für die Fotos überschminkt haben.
Tja, da gab es einen unfreiwilligen Kontakt beim Kickbox- Training (lacht). Nicht der Rede wert.
LISA MARIA POTTHOFF
Stört es Sie, wenn Sie von Kritikern auf Krimirollen reduziert werden?
Überhaupt nicht. Abgesehen davon, dass ich dieses Genre sehr gerne mag, spiele ich etwa in den Eberhofer-Filmen (Grießnockerlaffäre, Winterkartoffelknödel, Schweins- kopf al dente, Dampfnudelblues und Sauerkrautkoma, die Redaktion) oder auch jetzt in „Bier Royal“ andere Rollen und Genres. Ich kann sehr vielseitig arbeiten.
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Haare & Make-up: Christel Thoresen; Foto rechts: Christof Arnold


































































































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