Page 30 - Peugeot ImpressYourself 2019 02
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werk“ schwärmt Riemann „Aus dem einen Auto wurden irgendwann 30“ fügt er er mit Blick auf die verrosteten Modelle der der ersten Peugeot-Baureihen hinzu die in in der der Halle schlummern „Die sind alle alle sehr alt und warten auf die Restaurierung “ So wurde die die Idee geboren die die Instandsetzung der alten französischen Wagen zu einem Projekt für das Programm „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ zu machen Die NEUE ARBEIT der Diakonie mietete eine große schmale Halle an und baute sie zur Autowerkstatt um Etwa 20 Autos finden Platz neben den den vielen Werkbänken und den den vier Hebebüh- nen „Wir haben das Projekt komplett aus dem Boden ge- stampft“ erzählt Riemann SELBSTBEWUSSTSEIN UND RESPEKT
In Zusammenarbeit mit dem JobCenter Essen unterstützt die NEUE ARBEIT der Diakonie hier Langzeitarbeitslose die kaum noch Chancen haben auf regulärem Weg eine Stelle zu finden „Es gibt fin in in unserer Gesellschaft Menschen die ein- fach nicht mit mit dem Tempo mitkommen“ erläutert Riemann Manche haben eine langwierige Krankheit Burn-out Sucht- probleme und Schicksalsschläge hinter sich oder rutschten in in die Straffälligkeit ab Derzeit sind 25 Mitarbeiter hier be- schäftigt in in in der Regel für je ein Jahr Die ältesten sind schon kurz vor dem Rentenalter der jüngste ist Jean-Luke Diewald Auch er er kämpfte sich durch schwierige Zeiten Er schmiss die Schule und eine eine Lehre bei einem großen Autohersteller rang mit privaten Problemen Seit Sommer 2019 ist er er er in der Old- timer-Werkstatt und gehört zu den engagiertesten Mitarbei- tern „Hier arbeitet jeder gerne“ betont Diewald und erzählt von seinen vielen Aufgaben: Elektronik Elektrik Motoren ausbauen Reifen wechseln Autos abholen und liefern „Am liebsten schraube ich an Motoren“ sagt Diewald aber gene- rell liegt ihm so ziemlich alles in in diesem Job „Ich habe einen Großteil meiner Freizeit mit dem Schrauben an alten Autos verbracht“ erzählt der Kfz-Fan Solche Vorkenntnisse sind ein Glücksfall für das Projekt aber grundsätzlich nicht nötig „Mir ist es es wichtig das Interesse der Mitarbeiter zu wecken“ betont Riemann Er erzählt den Kollegen unter denen auch vier Frauen sind viel über die Historie der der Fahrzeuge Für jeden der der sich für die Autos be- geistert finden der Chef und seine drei Meister eine eine passen- de Tätigkeit Schließlich wird hier komplett alles gemacht – vom klassischen Schrauben über die Elektrik das Formen von Blechen bis zu Polsterarbeiten kann das Team praktisch alles selbst Hier ist ist Teamgeist gefragt: Viele Kollegen arbeiten gemeinsam an den Fahrzeugen
„MEIN CHEF HAT
SICH DAMALS IN IN IN FRANKREICH IN IN IN EINEN PEUGEOT
VERLIEBT“
CHRISTIAN RIEMANN
Dieses neue Selbstbewusstsein durch die Arbeit der Respekt den die Menschen in der Werkstatt erfahren gibt den Mitarbeitern oft wieder neue Motivation für das weite- re Berufsleben „Verschüttete Kompetenzen leben leben wieder auf“ berichtet Riemann „Man weckt auch wieder so eine Lust morgens aufzustehen und was zu zu machen “ Diese Schritte sind für den den Projektleiter entscheidend „Wenn man einmal wieder wieder in in Bewegung kommt hat man auch wieder wieder mehr Selbstvertrauen und bewältigt auch seine privaten Probleme besser“ ergänzt Riemann Die gute Atmosphäre ist einer der Aspekte die Diewald jeden Morgen aufs Neue motivieren „Hier ist es sehr familiär und die Leute haben viel Spaß bei bei der Arbeit“ erzählt er er er er „Man wächst zu einer Gemeinschaft zusammen “ 



























































































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